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FYMTathon

FYMTathon Ostern 2018

Das FYMTathon zum Jahreswechsel hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht. Daher ist eine Wiederholung beabsichtigt.

Über Ostern (vom 30.03.2018 bis zum 02.04.2018) soll daher im "großen" Saal im Stockwerk über der Geschäftsstelle wieder ein "FYMTathon" stattfinden.

Bastler, Fotografen, Coder, Löter, Autoren ... aber auch Kuchen- und Plätzchenbäcker und Salatdesigner sind eingeladen vorbeizuschauen.

Es soll natürlich auch wieder gefahren werden. Sowohl die FYMT-Züge mit Akku, als auch "klassisch" via Trafo. Material, Schienen, Trafos, etc. haben wir mehr als genug. Es können wieder lange Züge zusammengestellt und gefahren werden. Wir können uns vier Tage austoben.

Aber natürlich sind elektronisch versierte Menschen besonders willkommen!

Dies ist die Gelegenheit, an FYMT weiterzufrickeln. Breadboards und Kleinkram ist da, Lötkolben, Microcontroller, Kuchen, Plätzchen und Salat sollten mitgebracht werden.

Es besteht zum Beispiel die Gelegenheit, die Ansteuerung von Weichen und Signalen direkt am Objekt zu erproben.

Wir haben wieder die Küche und den Balkon. Es gibt bisher keinen Zeitplan, den können wir so improvisieren, wie es nach den Wünschen der Besucher passt.

Wir freuen uns auf gemütliche und produktive Tage!

FYMTathon Jahreswechsel 2017/2018

Die einen fuhren zum Congress nach Leipzig; die anderen waren "zwischen den Tagen" zum FYMTathon in die Rochusstraße eingeladen.

Geplant waren drei Tage; es wurden dann vier.

Rainer hatte zum zwanglosen, gemütlichen FYMTathon ab dem 27.12.2017 eingeladen. Gebucht hatte er den großen Saal im sechsten Stock. Man sollte basteln, fotografieren, coden, löten, dokumentieren oder schlicht fahren können.

Am ersten Tag ging u.a. um die Serienschaltung von Powerbanks zwecks Erh&oum;hung der Spannung (idealerweise von 5 V auf z.B. 10 V). Diese Session erbrachte eine wichtige Erkenntnis:

Geht nicht! Jedenfalls nicht so einfach. In Serie geschaltet verhalten sich die Teile sehr merkwürdig und können sogar kaputt gehen. (Was dann Anlass gewesen ist, einmal einen Blick in die "Innereien" dieses Teils zu werfen.)

Inzwischen sind wir aber der Lösung dieses Problems ein wenig näher gekommen. Auf der FYMT-Mailingliste gab es noch während des FYMTathons schon die ersten Vorschläge zur Lösung dieses "Energieversorgungsproblems" Diese waren auch schon das Ergebnis häuslicher Experimente.

Dies belegt, dass am FYMTathon nicht nur die vor Ort Anwesenden aktiv teilnehmen. Vielleicht kann man die Möglichkeiten zur "Remote"-Teilnahme noch ausbauen.

Es gab auch eine Sachspende für unseren Verein, vor allem für das Projekt FYMT: Wir haben jetzt ein Oszilloskop.

Oben im Saal waren dann auf Tischen zwei große Kreise mit Märklin-M-Gleisen aufgebaut, auf denen die mit Powerbanks befeuerten Züge (jeweils nur eine pro Lok) ihre Runden zogen.

Ein dritter Kreis wurde mit "normalen" Gleisen nebst Stromanschluss aufgebaut, um die noch nicht "gefymteten" Lokomotiven fahren zu lassen. Erkenntnis: Das ist eine üble Frickelei. Das FYMT-Eventteam hat sich daher inzwischen zu echten "Metall-Fans" entwickelt.

Es wurde auch ein wenig fotografiert.

Vorläufiges Fazit: Das FYMTathon ist eine gute Gelegenheit, Dinge einfach 'mal auszuprobieren, entspannt den Zúgen zuzusehen, zu quatschen und Pläne zu schmieden.

Der zweite und der dritte Tag des FYMTathon waren die "Tage der langen Züge". Es ist erstaunlich, was eine alte, gut gepflegte Lok mit nur 5-V-Stromversorgung alles hinter sich her ziehen kann. Wir genossen den Anblick der ruhig aber beständig rollenden Züge sehr.

Eine Gützold BR 64 aus den 60er Jahren hält jetzt den neuen Rekord mit 22 Waggons. Eine USB-Powerbank als Stromquelle, als Steuerung allerdings nur den Hauptschalter der Powerbank. Sie ist stundenlang gelaufen. Da wäre wohl mehr möglich gewesen, aber wir wollten das alte Schätzchen nicht allzu sehr quälen.

Limitierendes Element war in einem Fall auch nicht die Zugkraft der Lok, sondern die Gefahr des Umkippens der Zuges in der Kurve.

Auch der Fahrbetrieb auf den "normalen" Gleisen klappte immer besser (wenn auch nicht wirklich gut), was wohl auf gewonnenen Erfahrungen beruht.

Das mündete in der Nacht des dritten Tages in einen weiteren neuen Rekord: Eine Roco E41 zog, mit 9 - 12 Volt per Trafo versorgt, 50 Waggons. Bemerkenswert: Sie begnügte sich mit 350 - 450 mA.

Beim FYMTathon, wo beide Systeme nebeneinander betrieben wurden, wurde sehr deutlich: Für temporäre, nicht vernagelte oder verklebte Gleisanlagen auf Veranstaltungen u.ä. sind die historischen Märklin M-Gleise unschlagbar. Das in Kombination mit Akkubetrieb führt zu sehr kurzen Aufbauzeiten und völlig entspanntem Fahrbetrieb ohne jede weitere Wartung. Kein Stehenbleiben, Stocken, Ruckeln, keine Entgleisungen, nichts. Stundenlanger Betrieb, wenn nötig, ohne Aufsicht.

Und das System skaliert: Wir könnten auch nen Fussplatzplatz befahren. Da müssen keine Kabel ans andere Ende gelegt werden.

Die Fleischmann/Piko/Lima-Gleise in Verbindung mit Trafo-Stromversorgung sind dagegen eine Strafe. Aufgenagelt alles fein, temporär betrieben (Teppichbahning) ein Drama. Das Debugging dauert ewig, und störungsfrei wird es nie.

Die FMYT-Loks auf den M-Gleisen waren dagegen echte "Selbstläufer". Diese Kombination ist also der gewonnenen Erfahrung nach also unbedingt "event-tauglich".

Daneben wurden viele unterschiedliche Themen besprochen - Pläne, Elektronik, Fritzing und Sonstiges betreffend.

Am Abend des dritten Tages wurde dann der saisonal gewandete "Fahrdienstleiter" geschlachtet und verzehrt.

Beide Abende waren wieder sehr lang, was für das Interesse der Teilnehmer spricht. Hierfür spricht auch, dass im Konsens beschlossen wurde, die Veranstaltung nicht nur um einen Tag zu verlängern, sondern auch im nächsten Jahr auf jeden Fall zu wiederholen.

Samstag war dann also der vierte, zusätzliche Tag unseres FYMTathons. Es erwies sich als glücklich, dass wir uns entschlossen hatten, diesen Tag anzuhängen.

Denn es war der "Tag des Publikums". Ein Vielfaches der Teilnehmerzahl der ersten drei Tage strömte in den Saal, wo wir unsere "Ausstellung" hatten. Es wurde rege fotografiert und gefilmt. Selbstverständlich konnten wir dem Publikum auch das Projekt FMYT nahebringen.

Natürlich gab es auch sonst wieder einiges zu besprechen.

Insgesamt war unser FYMT athon eine gelungene Veranstaltung, die das Zeug hat, sich zu einer Tradition zu entwickeln. Viele Ideen konnten wir sammeln, die wohl demnächst die Zukunft des Projektes FYMT bestimmen werden.